Angestellten-Ausschuss: Wählen gehen!

Am vergangenen Samstagmorgen riefen die Mitglieder des Angestellten-Ausschusses der örtlichen IG Metall dazu auf, wählen zu gehen. Bepackt mit Körben, die mit Äpfeln gefüllt waren, liefen die Gewerkschafter über die Plätze der Lüdenscheider Innenstadt und suchten den Kontakt zu vielen Passanten. „Als Einheitsgewerkschaft gibt die IG Metall traditionell keine Wahlempfehlung für eine Partei ab“, erklärt Gudrun Gerhardt, Erste Bevollmächtigte der heimischen Metaller. „Das heißt aber nicht, dass wir unpolitisch sind. Wir müssen uns damit auseinandersetzen, welche Parteien welches Angebot liefern. Die demokratischen Parteien unterscheiden sich in einigen Bereichen – unter anderem der Arbeitsmarktpolitik – doch deutlich. Insofern gibt es genügend demokratische Alternativen, die man wählen kann. Wir sollten unser Wahlrecht wahrnehmen – in anderen Ländern zahlen Menschen mit ihrem Leben, wenn sie demokratische Wahlen fordern.“

 

Willkommen zurück, Dinah!

Seit vergangenem Montag ist Dinah Trompeter zurück im Team der IG Metall Märkischer Kreis. Sie wird nach ihrer Elternzeit das Iserlohner Gewerkschaftsbüro als Gewerkschaftssekretärin verstärken. Neben der Betreuung von Betriebsräten sowie der Betreuung des Frauenausschusses der örtlichen IG Metall wird sie auch künftig als Fachfrau für Eingruppierung und betriebliche Lohngestaltung eingesetzt. Hierfür hat sich Temme während ihrer Auszeit weiterbilden lassen. Dinah Trompeter kam 2009 ins Team der IG Metall Märkischer Kreis und wurde zunächst als Projektsekretärin für die Erschließung neuer Betriebe und die Betreuung junger Gewerkschaftsmitglieder eingesetzt. Neben ihr sind im Iserlohner Büro Torsten Kasubke (Zweiter Bevollmächtigter: Betriebsbetreuung und Geschäftsführung), Ulrich Flasshoff (Gewerkschaftssekretär für Betriebsbetreuung und Handwerk), Petra Rath (Rechtsschutz), Sonnur Mustafaoglu (Verwaltungsangestellte) und Ute Herzog-Schubert (Verwaltungsangestellte) tätig.

 

Personelle Verstärkung: Adem Bulut

Verstärkung für die betriebliche Arbeit

Das Lüdenscheider Büro der IG Metall Märkischer Kreis hat Verstärkung bekommen: Gewerkschaftssekretär Adem Bulut wird von dort die Arbeit der Gewerkschaft in der Region unterstützen. Neben der Betreuung von Betriebsräten sind die Erschließung neuer Betriebe sowie die Stärkung der Tarifbindung in den Betrieben seine Hauptaufgaben. Außerdem betreut er den Arbeitskreis „Außerbetriebliche Gewerkschaftsarbeit“. Für Adem Bulut ist der Märkische Kreis nicht neu. Von 2012 bis 2015 war er als Projektsekretär im Bereich Jugend für die hiesige IG Metall tätig. Anschließend wurde Bulut im Rahmen des Trainee-Programms vom IG Metall-Vorstand weitergebildet und in verschiedenen Abteilungen der Vorstandsverwaltung und örtlichen Geschäftsstellen im Bundesgebiet eingesetzt. Vor seiner hauptamtlichen Tätigkeit war Adem Bulut Jugendvertreter und Betriebsrat bei OPEL in Bochum.

 

„Ich freue mich, dass Adem Bulut zu unserem Team gehört“, so Gudrun Gerhardt, Erste Bevollmächtigte der IG Metall Märkischer Kreis. „Er bringt für sein Alter schon ein hohes Maß an Erfahrung mit. Das wird uns helfen, die Tarifbindung in unserer Region zu stärken und in weiteren Betrieben die Gründung von Betriebsräten zu unterstützen.“

 

Neben Adem Bulut sind im Lüdenscheider Büro Gudrun Gerhardt (Erste Bevollmächtigte: Betriebsbetreuung und Geschäftsführung), Kevin Dewald (Gewerkschaftssekretär für Betriebsbetreuung und Bildungsarbeit), Fabian Ferber (Jugendsekretär), Peter Heimann (Kassenangestellter) Andrea Stock (Verwaltungsangestellte) und Sabine Schieferstein (Verwaltungsangestellte) tätig.

 

Ausbildung attraktiv machen

Zu den Erörterungen und ersten Erhebungen zum Bedarf für speziellen Wohnraum für Auszubildende und Studierende erklärt Gudrun Gerhardt, Erste Bevollmächtigte der IG Metall Märkischer Kreis:

„Wir kennen den Bedarf an günstigem Wohnraum, den Studierende und Auszubildende im Märkischen Kreis haben. Im Frühsommer jeden Jahres erheben wir die Einstellungszahlen für den kommenden Ausbildungsjahrgang. Unsere Betriebsräte sowie Jugend- und Ausbildungsvertretungen geben uns dabei auch das Feedback, aus welchen Regionen Deutschlands die neuen Auszubildenden kommen oder warum junge Menschen nicht bereit sind, ihre Ausbildung in unserer Gegend starten zu wollen.  Gerade im Lüdenscheider Raum gehen viele einer Ausbildung nach und nehmen lange Wegstrecken in Kauf, weil die Autofahrt aus dem Ruhrgebiet oder aus dem Rheinland günstiger und attraktiver erscheint als der Umzug in die erste Wohnung. In vielen Bereichen des Handwerks erhalten Auszubildende Ausbildungsvergütungen, die weit unter 400 Euro im Monat liegen. Selbst mit einer Ausbildungsbeihilfe können sich viele keine Wohnung in unserer Region leisten.

Deswegen ist es wichtig, dass Politik und Verbände sich gemeinsam für Angebote starkmachen. So bleiben einige Ausbildungsplätze unbesetzt, weil das Lebensumfeld für junge Menschen in unserer Region besser sein kann. Bei uns arbeiten viele Menschen in Handwerk und Industrie und es ist wichtig, dass es so bleibt. An einem speziellen Wohnangebot für die junge Generation führt kein Weg vorbei.“

Mehr als 2.000 Menschen unter 30 Jahren sind Mitglied in der märkischen IG Metall. Rund 1.000 davon sind Auszubildende, Studierende sowie Studierende im Betrieb (Werkstudierende/Verbundstudium).

Beschäftigtenbefragung im Märkischen Kreis

 

Die Arbeitswelt befindet sich im Wandel. Diesem Wandel stellt sich auch die IG Metall. Deswegen hat sie unter dem Titel „Mein Leben – Meine Zeit: Arbeit neu Denken“ eine Beschäftigtenbefragung im Bundesgebiet durchgeführt. Rund 680.000 Beschäftigte bundesweit beziehungsweise rund 4.000 Beschäftigte im Märkischen Kreis haben an der Befragung teilgenommen.

 

Inhaltlich ist die Erhebung in zwei Abschnitte aufgeteilt gewesen: Einerseits interessierte sich die Gewerkschaft für die Meinung der Arbeitnehmer zum Thema Arbeitszeit. Andererseits wurden Fragen mit Bezugspunkt zur Bundestagswahl gestellt. Für Gudrun Gerhardt, Erste Bevollmächtigte der IG Metall, macht beides Sinn: „Im kommenden Winter werden wir die nächste Tarifrunde in der Metall- und Elektroindustrie bestreiten. Hier wird es nicht nur um eine kräftige Lohnerhöhung gehen, sondern auch um die Arbeitszeit. Und zur Bundestagswahl wissen wir genau, was die Beschäftigten in unseren Branchen von der Politik erwarten. Und das werden wir auch in den nächsten Monaten klar einfordern.“

 

68 Prozent der Befragten im Märkischen Kreis geben an, 35 Stunden oder weniger in der Woche arbeiten zu wollen. Aufgrund von Überstunden und anderen Faktoren liegt die tatsächliche Arbeitszeit nur für 27 Prozent der Befragten in diesem Rahmen, obwohl vertraglich eine niedrigere Arbeitszeit vereinbart ist. Fast ein Viertel der Befragten gibt an, bis zu 48 Stunden und mehr zu arbeiten. Während Beschäftigte mit planbaren Arbeitszeiten (insbesondere im Verwaltungs- und Bürobereich) zu 79 Prozent zufrieden beziehungsweise eher unzufrieden sind, zeigen sich Arbeitnehmer mit wechselnden Arbeitszeiten (zum Beispiel im Schichtdienst) nur zu 37 Prozent zufrieden. Gleichzeitig sagen rund 60 Prozent der Befragten im Märkischen Kreis, dass sie sich bei der Arbeit zunehmend gehetzt und unter Zeitdruck finden.

 

„Diese Aspekte darf man nicht außer Acht lassen“, sagt Torsten Kasubke, Zweiter Bevollmächtigter der IG Metall Märkischer Kreis. „Die Arbeitgeber fordern mehr Flexibilität ein. Damit meinen sie volle Erreichbarkeit, weniger Ruhezeit und mehr Zeitdruck. Unsere Befragung zeigt, dass sie sich damit nicht auf dem richtigen Kurs befinden. Wir wollen auch Flexibilität. Wir meinen damit aber, dass Beschäftigte auch Auszeiten nehmen können – zum Beispiel für Pflege der Eltern oder die Kindererziehung. Dazu gehört dann auch das Rückkehrrecht von der Teilzeit- zur Vollzeitstelle.“ Klar sei, dass die Beschäftigten mehr Verbindlichkeit einfordern. Kasubke: „Nur ein Rechenbeispiel: Eine Stunde pro Woche mehr Arbeitszeit bedeutet im Arbeitsleben ein ganzes Jahr mehr zu arbeiten. Der Unterschied zwischen 35 und zum Beispiel 48 Stunden in der Woche beläuft sich auf 13 Arbeitsjahre. Das geht auf den Rücken und die geistige Gesundheit. Hier muss mehr Maß gehalten werden.“

 

Thema Bundestagswahl: 93 Prozent der vor Ort Befragten geben an, dass sie sich mehr Sicherheit und berufliche Perspektive im Zuge der Digitalisierung wünschen. 89 Prozent fordern von der Politik, sachgrundlose Befristung, Minijobs und prekäre Beschäftigung abzuschaffen. Einer Verlängerung der Bezugsdauer des Arbeitslosengeldes bei gleichzeitigen Qualifikationsmaßnahmen wünschen sich 80 Prozent der befragten Arbeitnehmer im Märkischen Kreis. Verbindlichere Ruhzeiten und das „Recht auf Abschalten“ fordern 96 Prozent. 82 Prozent der Befragten fordern eine bessere Infrastruktur für die Vereinbarkeit von Familie und Beruf ein inklusive flexibler Arbeitszeitmodelle mit Rückkehrrecht zur Vollzeit. Über 90 Prozent fordern die Politik auf, der Flucht aus Tarifverträgen durch Firmenausgliederungen einen Riegel vorzuschieben.

 

„Die Parteien werden sich dieser Befragung stellen müssen“, so Gudrun Gerhardt. „Der Wunsch ist klar: Es muss mehr getan werden, um die Tarifbindung zu sichern. Das Recht auf Ruhe heißt eben nicht, 24 Stunden an sieben Tagen erreichbar zu sein. Und gerade unsere Betriebe hier, die von der Digitalisierung oder auch des schleichenden Rückzugs der Verbrennungsmotoren betroffen sind, benötigen eine berufliche Perspektive. Die Sorgen sind an dieser Stelle begründet. Deswegen muss endlich Schluss damit sein, prekäre Jobs oder den schnellen Abstieg ins Arbeitslosengeld 2 als Alternative zu sehen. Die Beschäftigten benötigen Sicherheit und Qualifizierung.“

 

Ferienjob und Ausbildungsstart

In weniger als zwei Monaten beginnen die Schulsommerferien. Viele Schülerinnen und Schüler freuen sich auf die Auszeit. Der Urlaub ist längst geplant. Viele junge Menschen bemühen sich in diesen Wochen aber auch um einen Ferienjob, um während der schulfreien Zeit wichtiges Geld für die Freizeitgestaltung im kommenden Jahr zu verdienen. Die Suche nach dem Job für das erste selbst verdiente Geld gelingt manchem leichter und manchem schwieriger. Doch nicht nur die Suche nach dem richtigen Betrieb ist wichtig, weiß die IG Metall zu berichten.

 

„Viele junge Leute wissen nicht, welche gesetzlichen Regelungen für sie gelten. Das beginnt mit dem Jugendarbeitsschutzgesetz für Minderjährige, die besonderen Schutz genießen. In vielen heimischen Unternehmen gelten aber auch Tarifverträge, die auch für Ferienjobber einzuhalten sind“, weiß Gudrun Gerhardt, Erste Bevollmächtigte der IG Metall im Märkischen Kreis, zu berichten. Da geht es um Fragen zur wöchentlichen Arbeitszeit, täglichen Pausenzeiten, oder auch um den Umfang der Tätigkeiten. „Wer unter 18 ist, darf zum Beispiel schon gar nichts machen, was nur annähernd gefährlich sein kann“, so Gerhardt. Außerdem sei die Ferienarbeit in jedem Fall angemessen zu vergüten: „Im Bereich der Metall- und Elektroindustrie liegt das tarifliche Einstiegsgehalt auch für Ferienjobber weit über dem Mindestlohn.“ Wesentlich für die Vergütung eines Ferienarbeiters sei, welcher Tätigkeit er nachgeht.

 

Mit dem anstehenden Schuljahresende endet für viele Schülerinnen und Schüler auch die Zeit an einer allgemeinbildenden Schule. Viele von ihnen entscheiden sich für eine Ausbildung, andere wollen ihr Abitur machen. Für beide Personengruppen wünscht sich Gerhardt mehr Vorbereitung auf das Arbeitsleben in der Schule. „Es ist egal, ob es nun angehende Auszubildende oder Ferienjobber sind: Man muss sie darüber informieren, welche Rechte sie haben.“

 

Jugendliche, die im Sommer einer Ferientätigkeit nachgehen wollen, können sich in den nächsten Wochen bei der IG Metall Märkischer Kreis über ihre Rechte informieren. Gleiches gilt für angehende Auszubildende und ihre Eltern. Für Fragen rund um die Themen Ferienarbeit, Ausbildung und Studium steht Gewerkschaftssekretär Fabian Ferber unter 02351/365816 sowie per Mail unter fabian.ferber@igmetall.de zur Verfügung.

 

Warnstreik bei Schulte

Die IG Metall ruft für Dienstagmittag ab 13 Uhr zum Warnstreik bei der Firma Schulte und Co. in Hemer auf. Nach einer Aktion vor dem Betrieb ist eine Busfahrt mit anschließender Demonstration vor der Zentrale der Wilms-Gruppe in Menden geplant. Wilms ist Mehrheits-Eigentümer von Schulte und Co.

 

Torsten Kasubke, Zweiter Bevollmächtigter der IG Metall und Verhandlungsführer, sieht keine Alternative zum Warnstreik: „Wir haben im letzten Jahr erstmalig als Tarifvertragspartei eine kräftige Lohnerhöhung aushandeln können. Damit nicht alles auf einmal kommt und auch der Arbeitgeber nicht überfordert wird, wollten wir im zweiten Schritt in diesem Jahr über grundsätzliche Arbeitsbedingungen und ein weiteres Lohnplus sprechen. Leider konnte bis heute kein neuer Tarifvertrag von beiden Seiten unterschrieben werden. Und so viel sei gesagt: An uns liegt es nicht. Wir werden unsere Aktion auch auf die Zentrale des Haupteigentümers ausweiten. Die Wilms-Gruppe mit ihren großen überregionalen Verflechtungen muss selbst Verantwortung dafür tragen, dass viele Tochter-Unternehmen – gelinde gesagt – verbesserungswürdige Arbeitsbedingungen anbieten. Wir werden mit den Kolleginnen und Kollegen unser Grundrecht wahrnehmen und für bessere Arbeitsbedingungen auch Lautstärke produzieren.“

 

Senioren in Usedom

Gruppe IG Metall Senioren am  Hotel in Usedom

Swinemünde auf der Insel Usedom

70 IGM-Senioren der Lenneschiene kehrten nach  einer Woche aus Swinemünde auf Usedom ins Sauerland zurück.

Ihr Domizil war das Hotel Polaris, von dem aus die Aktivitäten starteten. Am Tag nach der Anreise gab es zunächst eine Stadtrundfahrt in Swinemünde. Es folgte eine Hafenrundfahrt, vorbei am Containerterminal „Mühlenbake”, am Marinehafen bis zum ehemaligen U-Boot-Hafen. Die Rückfahrt ging durch die „Alte Swine” vorbei an der Schiffswerft. Anschließend ging es per Bus zum Ostseestrand in die Kaiserbäder Ahlbeck und Heringsdorf zur Besichtigung. Am 3.Tag folgte die Inselrundfahrt Usedom mit den weiten Sandstränden und dichten Wäldern, den Seebädern, sowie durch winzige Dörfer, vorbei am idyllischem Achterwasser und dem Peene-Strom, von dem das ungewöhnliche Landschaftsbild geprägt wird. Prachtvolle Villen, verfallene Bauernhöfe, wechseln sich mit alten Schlössern und modernen Hotels. Die Fischerhütten in Koserow luden zum Fischbrötchen ein, dann ging es nach Peenemünde, der Geburtsstätte der modernen Raumfahrt. Anschließend fuhren die Senioren nach Krummin zur Klosterkirche und nach Zinnowitz. Dieser Ort ist seit 1851 Seebad der Insel Usedom. Von der Seebrücke Vineta genossen die IGM-Senioren den herrlichen Blick auf die Strandpromenade, die Flaniermeile von Zinnowitz.

Die Kaffeepause im Wasserschloss Mellenthin war sehr willkommen. Die Schlossanlage aus dem Jahre 1575 liegt mitten im Naturpark Usedeom.

Ziel des nächsten Tages war die Insel Wollin, die per Schiff erreicht wurde. Gestartet wurde ab der Seebrücke in Ahlbeck. Per Schiff ging es dann an der Osteeküste entlang bis zum Seebad Misdroy, der unbestrittenen Königin bei den Uralubern auf Wollin. Hier lud die 400 Meter lange Seebrücke und die Promenade zum Bummeln ein. Danach nahm der Bus die Senioren wieder auf zur Weiterfahrt zum Aussichtspu8nrt nach Lubin, mit Blick über das Swinedelta. Der Tuerkissee im Nationalpark war der nächste Haltepunkt.

Am Tag darauf stand der Ausflug nach Stettin auf dem Programm, die „große Stadt im Grünen”. Polens größte Hafenstadt wurde bei eine Stadtführung näher gebracht. Es begeisterten die interessanten Baudenkmäler, das Renaissance-Schloss der Herzöge von Pommern, die malerische Altstadt mit ihren Bürgerhäusern, sowie der herrliche Blick auf das Hafenpanorama.

Am 6. Tag fand der Ausflug nach Greifswald statt. Bei einer Stadtführung entdeckten die Senioren die Sehenswürdigkeiten der Hansestadt, die ein Teil der Europäischen Route der Backsteingotik ist. Ein Abstecher in das Fischerdorf Wiek mit der historischen Zugbrücke, die das Greifswalder Wahrzeichen ist, war ebenfalls lohnenswert.

Trotz der nicht enden wollenden Rückreise mit den vielen Staus hat den IGM-Senioren die diesjährige Frühlingfahrt gut gefallen.

 

Arbeitskreis-Sitzung in Werdohl

Da die IGM-Senioren der Lenneschiene zu jeder Jahreszeit im Einsatz sind, war es nur logisch, dass sie dieses Mal ihrer Arbeitskreissitzung in der Gaststätte 4-Jahreszeiten durchführten. Ein hervorragendes Frühstück war der geeignete Start in die Arbeitskreissitzung. Am 1. Mai nehmen die Senioren wieder mit dem Info-Bus in Lüdenscheid an der Maikundgebung teil. Dort werden die Geschenke für die Teilnehmer an dem Malwettbewerb ausgegeben. Die nicht zur Besatzung des Info-Busse gehörenden Senioren beteiligen sich wie in den Vorjahren auch wieder an dem Demonstrationszug. Redner bei der Mai-Kundgebung sind Bernd Schildknecht, DGB und der Bürgermeister von Lüdenscheid, Dieter Dzewas. Am 07.06.2017 findet der diesjährige Wandertag ab Hof Crone ab 13 Uhr statt, zu dem wieder alle interessierten Senioren eingeladen sind. Nach der Wanderung stehen neben Steaks und Grillwürstchen auch wieder reichlich Getränke zur Verfügung. An Kaffee und Kuchen ist ebenfalls gedacht. Eine Verlosung mit einem Frühstückskorb als Hauptpreis wird es auch dieses Mal wieder geben. Neben der Frühlingsfahrt vom 22.-28.05.2017 nach Usedom (ausgebucht) ist auch eine Tagesfahrt des Arbeitskreises nach Ahrweiler am 19.07.2017 vorgesehen, wo der Regierungsbunker besichtigt wird, sowie eine Studienfahrt des Arbeitskreises nach München vom 27.-31.08.2017. Dort wird es eine Stadtrundfahrt geben, eine Besichtigung des Deutschen Museums ist geplant, sowie eine Alpenrundfahrt mit den Stationen Chiemsee, Berchtesgaden und Ruhpolding. Ein Biergartenbesuch gehört ebenfalls dazu. Dieter Beckmann stellte die Broschüren der IGM zur Sozialpolitik vor, die für die Wochenmarkt-einsätze für den Info-Bus bestellt werden. An der Diskussionsrunde am 20.04.2017 in Neuenrade werden die IGM-Senioren teilnehmen. Beginn 18.00 Uhr, Hotel Kaisergarten.

IG Metall-Jugend Sommerseminar in Oer-Erkenschwick

Sommerseminar Oer-Erkenschwick

Vom 26. bis 28. August traf sich der Ortsjugendausschuss zum Sommerseminar im Salvador-Allende-Haus in Oer-Erkenschwick. Auf der Tagesordnung standen die Novellierung des Berufsbildungsgesetzes, betriebliche Gewerkschaftsarbeit, ein Ausblick auf das Wahljahr 2017 und jede Menge Freizeitaktivitäten. Mit Ela Conte vom Ressort Jugend des IG Metall-Vorstands erarbeiteten die Jugendlichen Forderungen zur Erneuerung des Berufsbildungsgesetzes. Klar ist: Qualität, Chancengleichheit und Rechtssicherheit dürfen nicht nur auf dem Papier stehen. 2017 stehen Landtags- und Bundestagswahlen an. Um einen guten Überblick über die Wahlmöglichkeiten zu bekommen, will der Ortsjugendausschuss mit den Parteien ins Gespräch kommen. Den Auftakt machte beim Sommerseminar ein Besuch des Landesvorsitzenden der Jusos in der SPD, Frederick Cordes.